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Tipps um mit dem Rauchen aufzuhören

Rosti Mepal AschenbecherRaucher versuchen es oft, schaffen es aber nur selten: Für Gewohnheitsraucher ist Rauchen aufhören eines der schwersten Dinge auf der Welt. Ob mit langsamer Entwöhnung oder einer Radikalkur, mit Psychotricks oder mit Nikotinersatz – der Weg, sich von der Zigarette zu befreien, ist für viele kaum möglich. Dabei ist es lebenswichtig, das Rauchen aufzugeben, denn Rauchen verkürzt Ihre Lebenserwartung. Somit sterben Raucher früher. Erfahren Sie hier mehr über die Schädlichkeit der Zigarette, Gründe für das Aufhören und wie es zu schaffen ist.

Verdrängung ist keine Lösung

Tipps um mit dem Rauchen aufzuhörenRaucher geben oft als Gründe für das Rauchen an, dass Ihnen die Zigarette schmecken würde, dass das Rauchen gar nicht so schädlich sein würde, dass es nicht heißen muss, er müsse wirklich früher sterben, ihn würde das Rauchen beruhigen oder dass er ansonsten ein relativ gesundes Leben führen würde.

Hierbei handelt es sich um die typischen Ausreden der Raucher. Und belehren lassen wollen sie sich auch nicht. Seit Jahrzehnten beweist aber jede Forschungsarbeit und jede wissenschaftliche Untersuchung, wie schädlich die Zigaretten für die Gesundheit tatsächlich sind. Und zudem schadet der Raucher mit eigener Hand seiner Gesundheit und gibt dafür auch noch viel Geld aus.

Bei Rauchen handelt es sich um keinen Spaß, sondern um eine lebensgefährliche Sucht. In öffentlichen Lokalen wird das Rauchverbot nun strikt durchgesetzt. Und ebenso wollen immer mehr Menschen mit dem Rauchen aufhören, nur schaffen es viele nicht. Daher erhalten Sie in diesem Ratgeber Tipps, wie Sie am Besten mit dem Rauchen aufhören können.

Gute Gründe, um das Rauchen aufzugeben

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie das Rauchen tatsächlich aufgeben wollen oder sich informieren wollen, warum Sie das Rauchen aufgeben sollten, erhalten Sie hier einige wertvolle Informationen.

  • Je nachdem, wie viel Sie rauchen, verkürzt sich Ihr Leben nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Jedes Jahr sterben in Deutschland an den Folgen vom Rauchen etwa 110.000 bis 140.000 Menschen
  • Wenn Sie mit etwa 15 Jahren das Rauchen beginnen, verkürzen Sie Ihr Leben um bis zu 12 Jahre.
  • Rauchen kostet mittlerweile ein Vermögen. Wenn Sie am Tag eine Schachtel rauchen, dann macht das in ungefähr 10 Jahren 20.000 Euro aus.
  • Im Vergleich zu Nichtrauchern altern Raucher deutlich schneller.

Krankheiten, die durch das Rauchen entstehen

Durch das Rauchen entstehen viele gesundheitliche Gefahren. Krankheiten können sich früher oder später bemerkbar machen, die sich nicht selten lebensgefährdend äußern. Besonders dann, wenn Sie lange Jahre viel rauchen, besteht eine höhere Gefahr zu erkranken. Folgende Krankheiten können auftreten, wenn Sie rauchen.

Krankheit Hinweise
Herzinfarkt Die Blutgefäße verengen durch das Rauchen, es kann zu einer Arterienverkalkung kommen. Die Arterien vom Herz, der Gliedmaßen (wie Raucherbein) und vom Gehirn sind besonders gefährdet. Dies kann zu Gefäßverschlüssen führen, die lebensgefährlich sind.
Raucherlunge Bei diesem chronischen Husten ist der Hauptverursacher das Rauchen. Charakteristische Merkmale sind starkes Husten, Atemnot und Auswurf beim Husten.
Raucherbein Die Gefäßverschlüsse und –verengungen durch das Rauchen führen oftmals zu schweren Durchblutungsstörungen. Diese können bis zu einer Amputation von dem betroffenen Bein führen.
Raucherkrebs Aus dem Tabakrauch gelangen regelmäßig etwa 40 krebserregende Substanzen in unsere Lunge und von dort in die Blutbahn. Sehr stark gefährdet sind dabei Lunge, Speiseröhre, Kehlkopf, Mundhöhle, Rachen, Zunge, Bronchien, Luftröhre und Lippen, an Krebs zu erkranken.

Vor- und Nachteile der Tipps zum Aufhören mit dem Rauchen

  • große Auswahl effektiver Hinweise
  • von sofort Aufhören bis zur schrittweisen Reduzierung ist alles möglich
  • hinterher werden Sie sich besser fühlen
  • oft fehlt die notwendige Willenskraft zur Umsetzung

Das Rauchen aufgeben

Raucher konsumieren Nikotin und dieser Stoff macht ebenso süchtig, wie etwa Alkohol oder Drogen. Halten Sie sich das immer vor Augen. Um vom Rauchen loszukommen, gibt es kein Patentrezept, denn jeder Fall und jeder Mensch sind verschieden. Denken Sie aber immer daran: Bei der Rauchentwöhnung handelt es sich um eine Entziehungskur. Sie können eine Entziehungskur nur dann durchstehen, wenn Sie willens sind, damit aufzuhören und mit Ihrer ganzen Kraft dahinterstehen.

Tipp! In den wenigsten Fällen wird das langsame Reduzieren der Zigaretten funktionieren, weil hier die Rückfallgefahr sehr groß ist. Da Sie hierin stets eine Ausweichmöglichkeit haben, gelegentlich den Zigarettenkonsum wieder hochzuschrauben, wird es so nur schwer möglich sein, das Rauchen aufzugeben.

In diesem Ratgeber werden Ihnen einige Tipps gegeben, wie Sie das Rauchen am Besten aufhören. Die ein oder andere Methode vermag Ihnen dazu verhelfen, die Nikotinsucht endgültig zu besiegen.

  • Sie sollten sich einen Plan machen. Ihren Zigarettenkonsum können Sie schon schrittweise reduzieren. Nach spätestens zwei Wochen sollten Sie aber die letzte Zigarette geraucht haben.
  • Sie können sich einen „Paten“ suchen, der Sie überwacht: einen guten Freund, einen Partner, einen nahen Verwandten oder einen Kollegen. In einem gemeinsam Buch halten Sie Ihre Erfolge fest. Falls Sie einmal schwach geworden sind, sollten Sie aber ehrlich sein.
  • Sich einer Gruppe Entwöhnungswilliger anzuschließen, ist besonders ratsam. So manchen Rückfall kann der Gruppendruck verhindern.
  • Ärztliche Hilfe und Beratung sind sehr hilfreich. Ihr Gehirn und Ihr Körper sind vergiftet. Bis Sie den geistigen und körperlichen Entzug geschafft haben, dauert es viele Wochen.
  • Gleich mit dem Rauchentzug fangen Sie am Besten mit ausreichender sportlicher Betätigung an. Der Stoffwechsel wird dabei angeregt und die Giftstoffe besser abtransportiert. Positive Hormone werden freigesetzt, das Blut wird besser mit Sauerstoff versorgt und Ihre Kondition verbessert sich.
  • Beziehen Sie in Ihren Entzug Ihren Partner, Ihre Kollegen und Ihren Freundeskreis mit ein. Dadurch erhalten Sie moralische Unterstützung.
  • Die Art von Stress gilt es zu vermeiden, worin Sie vorher zu einer Zigarette griffen.
  • Nichtraucherkurse sind empfehlenswert. Auch in Ihrer Nähe werden diese mit Sicherheit angeboten.
  • Akupunktur oder Hypnose kann unter Umständen helfen.
  • Den Nikotinentzug sollten Sie auf keinen Fall durch mehr Alkohol ersetzen.
  • Wenn Sie versuchen, das Rauchen aufzugeben, und merken, wie stark die Sucht bei Ihnen ist, haben Sie die Möglichkeit einer Nikotinersatz-Therapie. Die Nikotinzufuhr ohne eine Zigarette hilft Ihnen dabei, Ihre körperlichen Entzugssymptome deutlich zu mildern. Dazu gehören Pflaster, Kaugummis, Lutscher und Nasensprays, die mit Nikotin versetzt sind.
  • Zu guter Letzt gibt es noch Arzneimittel, die direkt im Gehirn die Sucht nach Nikotin stoppen und dabei selbst kein Nikotin enthalten. Vareniclin ist ein solcher Wirkstoff. Dem Gehirn wird damit Nikotin vorgetäuscht und dessen Reaktion ist wie bei dem Genuss von Nikotin, ohne Nikotin zu enthalten. Dieses Medikament muss der Arzt verschreiben und von den Krankenkassen wird es nicht übernommen.

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